FLINK – Flüssig lesen lernen: Individuelle Förderung der Lesekompetenz
Mit FLINK können Sie die Leseflüssigkeit Ihrer Schülerinnen und Schüler gezielt und individuell fördern: digital und mit wenig zusätzlichem Aufwand im Unterricht.
FLINK ist ein wissenschaftlich fundiertes digitales Lesetraining für die Klassenstufen 2 bis 6 und kann direkt über quop genutzt werden. Das Training eignet sich besonders für Kinder, die Unterstützung beim flüssigen Lesen benötigen.
Wie funktioniert FLINK?
FLINK basiert auf dem sogenannten Text-Fading: Beim Lesen werden die Texte nach und nach in Leserichtung ausgeblendet. Dadurch werden die Kinder angeregt, ihre Lesegeschwindigkeit zu erhöhen. Zu jedem gelesenen Satz beantworten sie anschließend eine kurze Frage zum Inhalt. Auf diese Weise werden Leseflüssigkeit und Leseverständnis gemeinsam berücksichtigt.
FLINK passt sich dabei automatisch an die individuelle Leistung an: Werden die Fragen sicher beantwortet, erhöht sich schrittweise die Geschwindigkeit, mit der der Text ausgeblendet wird. Bei Verständnisschwierigkeiten wird die Geschwindigkeit wieder reduziert. So trainiert jedes Kind auf seinem eigenen Niveau.
Gleich wirst Du Sätze sehen, die langsam vom Bildschirm verschwinden. Du musst dich also beim Lesen gut konzentrieren. Bevor Du den Satz lesen kannst, drücke bitte auf "Los!", dann erscheint der Satz. Wenn Du fertiggelesen hast, drücke auf "Weiter". Du musst nicht warten, bis alle Wörter verschwunden sind, sondern kannst auf "Weiter" drücken, sobald Du den Satz zu Ende gelesen hast.
Das hast du toll gemacht. Bis zum nächsten Mal!
Weiter ›
Weiterentwickelt für einen flexibleren Einsatz
Wir haben FLINK weiterentwickelt, damit sich das Training noch besser an die individuellen Voraussetzungen der Kinder und die Möglichkeiten im Schulalltag anpassen lässt.
Eine Einheit umfasst nun 10 statt bisher 30 Leseaufgaben. So kann das Training flexibler eingesetzt werden und auch in kürzeren Zeitfenstern oder für Kinder mit geringerer Aufmerksamkeitsspanne angeboten werden. Ebenfalls zeigt ein neuer Fortschrittsbalken den Kindern nun während der Bearbeitung, wie weit sie innerhalb der aktuellen Einheit bereits gekommen sind.
Als motivierendes Feedback sammeln die Kinder weiterhin Sterne. Innerhalb einer Einheit können nun bis zu 100 Sterne erreicht werden.
Nach 10 Leseaufgaben erscheint wieder der Startbildschirm. Das bedeutet nicht, dass das Training beendet werden muss. Wenn noch Zeit und Kapazität vorhanden sind, kann direkt eine weitere Einheit mit 10 Leseaufgaben gestartet werden. Wir empfehlen, zwei- bis dreimal pro Woche mit FLINK zu trainieren und dabei möglichst 20 oder mehr Leseaufgaben pro Trainingszeitpunkt zu bearbeiten. Dies entspricht zwei oder mehr aufeinanderfolgenden Einheiten mit jeweils 10 Leseaufgaben. Wenn die verfügbare Zeit oder die individuellen Voraussetzungen eines Kindes dies nicht zulassen, kann der Umfang entsprechend angepasst werden. Entscheidend ist ein möglichst regelmäßiges und kontinuierliches Training über einen längeren Zeitraum.
Einfach in den Schulalltag zu integrieren
FLINK kann selbstständig am Computer oder Tablet bearbeitet werden und erfordert nur wenig Unterstützung durch die Lehrkraft. Das Training ist browserbasiert und erfordert keine zusätzliche Installation. Den Zugang zu FLINK erhalten die Schülerinnen und Schüler über ihre gewohnten quop-Zugangsdaten.
Die Lehrkraft entscheidet, welche Kinder FLINK nutzen sollen, und kann das Training individuell für einzelne Kinder über die Klassenliste in quop freischalten. Die Ergebnisse der absolvierten Trainings können direkt nach der Trainingsbearbeitung in der Lehrkraftansicht von quop eingesehen werden.
Wissenschaftlich fundiert und kontinuierlich weiterentwickelt
FLINK basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Förderung der Leseflüssigkeit durch Text-Fading. Studien zeigen, dass Text-Fading insbesondere Kinder mit Leseschwierigkeiten beim Aufbau einer flüssigeren Leseweise unterstützen kann. Auch FLINK wird fortlaufend wissenschaftlich untersucht und auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse weiterentwickelt.
FLINK in der Praxis: Wirksamkeit und Einsatzmöglichkeiten eines digitalen Leseflüssigkeitstrainings
Kachisi, F., & Nagler, T. (2026). Psychologie in Erziehung und Unterricht, 73(2), 123–127.
Nagler, T., Zarić, J., Kachisi, F., Lindberg, S. & Ehm, J.-H. (2021). Reading-impaired children improve through text-fading training: Analyses of comprehension, orthographic knowledge, and RAN. Annals of Dyslexia, 71, 458–482.
FLINK kann direkt über quop genutzt werden. Die Freischaltung erfolgt über die Klassenliste in quop.
Jetzt registrieren